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Ratgeber

Fassadendämmung Preis pro m² – was im Quadratmeterpreis steckt

Fast jedes Angebot für eine Fassadendämmung nennt einen Quadratmeterpreis. Vergleichbar ist er erst, wenn Bezugsfläche und Leistungsumfang feststehen. Diese Seite erklärt, wie der m²-Preis einer Fassadendämmung zustande kommt, warum er zwischen den Systemen und zwischen zwei Häusern schwankt und wie Sie ihn als Planungsgröße richtig einsetzen.

Fassadendämmung Preis pro m² – was im Quadratmeterpreis steckt

Bezugsfläche klären, bevor Sie vergleichen

Ein Quadratmeterpreis braucht eine Bezugsfläche. Wird auf die Bruttowandfläche gerechnet oder auf die um Öffnungen bereinigte Fläche? Werden Laibungen separat abgerechnet oder sind sie eingepreist? Je nach Antwort verändert sich der ausgewiesene Wert erheblich, ohne dass sich an der Endsumme etwas ändert.

Fragen Sie deshalb bei jedem Angebot nach der zugrunde gelegten Fläche und nach dem Umgang mit Öffnungen und Laibungen.

  • Bruttowandfläche oder bereinigte Fläche
  • Abzugsregel für kleine Öffnungen
  • Laibungen eingepreist oder separat
  • Giebel- und Sockelflächen enthalten
  • Anbauten und Nebenflächen berücksichtigt

Leistungsumfang im m²-Preis

Der zweite Grund für abweichende Quadratmeterpreise ist die Leistungstiefe. Ein reiner Materialpreis, ein Preis für Material und Montage und ein Komplettpreis inklusive Gerüst und Nebenarbeiten sind drei verschiedene Zahlen für dieselbe Fassade.

Für die Budgetplanung ist nur der Komplettpreis nützlich. Alles andere führt zu einer Unterschätzung.

  • Nur Material der Dämmebene
  • Material inklusive Oberfläche und Sonderteile
  • Zuzüglich Montageleistung
  • Zuzüglich Gerüst und Baustelle
  • Zuzüglich Nebenarbeiten und Entsorgung
  • Zuzüglich Planung und Nachweise

Warum der m²-Preis mit dem Gebäude schwankt

Bei identischer Fläche und identischem System kann der Quadratmeterpreis zweier Häuser deutlich auseinanderliegen. Verantwortlich ist die Geometrie: Ecken, Laibungen und Anschlüsse verursachen Arbeitszeit und Sonderteile, die sich auf die Fläche umlegen.

Ein kompakter Baukörper mit wenigen großen Fenstern liegt am unteren Ende, ein gegliedertes Gebäude mit Erkern, Gauben und vielen kleinen Öffnungen am oberen.

  • Verhältnis von Fassadenfläche zu Ecklänge
  • Anzahl und Größe der Öffnungen
  • Gebäudehöhe und Gerüstaufwand
  • Zustand des Untergrunds
  • Erreichbarkeit und Stellfläche

Den m²-Preis richtig einsetzen

Als Planungsgröße taugt der Quadratmeterpreis für eine Budgetspanne und für den Vergleich von Systemen unter gleichen Bedingungen. Als Entscheidungsgrundlage taugt er erst zusammen mit Lebensdauer und Folgeaufwand der Oberfläche.

Ermitteln Sie zunächst Ihre Fläche über den Aufmaß-Konfigurator und holen Sie danach ein Angebot mit ausgewiesenen Positionen ein.

Häufige Fragen

Fragen & Antworten

Meist auf die um größere Öffnungen bereinigte Fassadenfläche. Kleine Öffnungen werden je nach Abrechnungsregel nicht abgezogen, Laibungen kommen häufig hinzu. Das sollte im Angebot stehen.

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